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It’s Gin O’Clock! Heute gibt’s mit dem Negroni einen Cocktail-Klassiker, der in keiner guten Bar fehlen darf. Gin, Campari und roter Wermut zu gleichen Teilen, mehr braucht es nicht. Als ich ihn das erste Mal getrunken habe, war ich direkt so begeistert, dass er seitdem zu einem meiner Lieblings-Drinks gehört. 😉
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Bittersweet Symphony: die Geschichte des Negroni
Genauso straight wie der Gin daherkommt, genauso straight ist der heutige Drink. Kurz gesagt ist es quasi einfach nur Alkohol mit Alkohol und Alkohol gemixt. Nach dem ersten Schluck schlägt er einem geradeaus mit seiner bitteren-herben Süße direkt ins Gesicht, und trotzdem möchte man nach einer kurzen Erholungsphase wieder Schläge kassieren. 😉
Die Rede ist von einem absoluten Cocktail-Klassiker…dem Negroni! Er wurde bereits irgendwann zwischen 1919 und 1920 in Florenz im Caffè Casoni als Abwandlung des damals beliebten Americano kreiert. Der Erzählung nach war seinem Namensgeber, Graf Camillo Negroni, der Americano damals nicht stark genug und er bestellte eine härtere Version. Bartender Fosco Scarselli ersetzte das Sodawasser daraufhin kurzerhand durch Gin. Der Rest ist Geschichte!

Ein Negroni besteht lediglich aus drei Spirituosen: Gin, Campari und rotem Wermut. Diese werden zu jeweils gleichen Teilen auf Eis gemixt. Noch eine Orangenzeste dazu und fertig ist der Negroni. Ein sehr kräuter- und gewürzlastiger, super harmonischer Drink, der eine perfekte Balance zwischen Süße und Bitterkeit findet. Dies macht ihn auch zum idealen Aperitif.
Als roten Wermut empfehle ich dir übrigens den Antica Formula Carpano*. Mittlerweile erleben Wermuts auch ein kleines Revival und es gibt eine Vielzahl roter Wermuts auf dem Markt, die zum Experimentieren einladen. Einfach mal ausprobieren!
Wie viel Alkohol hat ein Negroni?
Ein Negroni ist kein Leichtgewicht. Mit Gin (meist 40 bis 47 %), Campari (25 %) und rotem Wermut (etwa 15 bis 18 %) zu gleichen Teilen (bezogen auf jeweils 4cl) kommst du rechnerisch auf 27 bis 29 % Vol. Beim Rühren auf Eis kommt aber etwas Schmelzwasser dazu, sodass im Glas am Ende etwa 22 bis 24 % Vol. übrig bleiben. Zum Vergleich: Das ist ungefähr doppelt so viel wie bei einem Glas Wein. Also lieber langsam genießen.

Die besten Negroni-Varianten
Wenn du den Klassiker magst, lohnt sich ein Blick auf seine Verwandtschaft:
Negroni Sbagliato: Statt Gin kommt Sekt oder Prosecco ins Glas. „Sbagliato“ heißt auf Italienisch „falsch“, denn der Legende nach griff ein Barkeeper in Mailand versehentlich zur falschen Flasche. Das Ergebnis ist leichter, prickelnder und perfekt für den Sommer.
Boulevardier: Hier ersetzt Bourbon oder Rye Whiskey den Gin. Dadurch wird der Drink runder und wärmer, ideal für Herbst und Winter.
Americano: Der Vorgänger des Negroni, ganz ohne Gin. Campari und roter Wermut werden mit Sodawasser aufgefüllt und ergeben einen leichten, erfrischenden Longdrink.
White Negroni: Statt Campari und rotem Wermut kommen Suze, ein französischer Enzianlikör, und Lillet Blanc ins Glas. Hell, floral und angenehm bitter.
Oder probier doch einfach mal meinen Frozen Orange Negroni. Der Negroni ist übrigens so beliebt, dass es seit 2013 sogar einmal im Jahr im September die Negroni Week gibt, an der Bars auf der ganzen Welt teilnehmen und Geld für wohltätige Zwecke sammeln.
In diesem Sinne…Cheers! 🙂

Mein Gin für den Negroni: Friedrichs Dry Gin
Weiter geht’s auf der Reise durch die deutsche Gin-Landschaft. In Nordrhein-Westfalen wird in der Gin- und Wacholderbrennerei Steinhagen der Friedrichs Gin* gebrannt. Steinhagen ist bekannt für seine 250-jährige Wacholdertradition, insbesondere natürlich für seinen herkunftsgeschützen Steinhäger. Da liegt es ja quasi auf der Hand, dass es auch an der Zeit war einen Gin dort zu produzieren.
Der Friedrichs Gin wird ganz traditionell in Handarbeit über Kupfer gebrannt und ist ein klassischer London Dry Gin. Dementsprechend werden die verwendeten Botanicals während des Destillationsvorgangs zugefügt und er ist 3-fach destilliert.
Zu den 13 verwendeten Botanicals gehören Wacholder, Koriander, Angelikawurzel, Curaçaoschale, Süßholzwurzel, Kardamom, Rosmarin, Sternanis, Orangen-, Jasmin- und Lavendelblüten, Orangenschale und sogar Apfelstückchen.

So schmeckt der Friedrichs Gin
In der Nase ist der Wacholder vorhanden, aber nicht so dominant. Den Rosmarin rieche ich deutlich. Dazu kommt etwas Koriander, Sternanis und Orange. Die 45% Alkoholgehalt kommen einem kräftig entgegen.
Pur verkostet bei Raumtemperatur ist der Wacholder deutlich kräftiger als in der Nase und auch der Sternanis ist prägnant vorhanden sowie leichte Koriandernoten. Der Rosmarin hingegen ist jetzt nicht mehr so präsent. Süßholz und Sternanis verleihen ihm eine dezente Süße. Der Alkohol ist auch im Mund kräftig, aber trotzdem weich.
Auf Eis wird er deutlich milder und ist nicht mehr so alkoholisch. Sternanis und Süßholz kommen noch mehr zum Vorschein sowie etwas Orange.
Die Flasche sieht von der Form her aus wie eine klassische Steinhäger bzw. Genever Flasche, nur dass sie nicht aus Steingut ist, sondern aus Glas. Den Bezug zu seiner Herkunft stellt der abgebildete Kupferbrennkessel her. Schön ist auch, dass sowohl die Abbildung als auch der Verschluss kupferfarben sind. Mir gefällt das Flaschendesign auf jeden Fall sehr gut und sie macht auch im Regal etwas her.
Insgesamt ist der Friedrichs Gin ein straighter, sehr angenehm kräftiger, wacholdriger Dry Gin, der sich wunderbar für Gin Tonic, aber auch Cocktails eignet. Für mich ein wahrer Allrounder, auf den ich gerne für verschiedene Drinks zurückgreife. 😉

Und wenn du noch mehr Lust auf Gin-Cocktails hast, probier unbedingt meinen Last Word Cocktail, den Cranberry-Martinez oder einen Gin Basil Smash.
- 4cl Gin (z.B. Friedrichs Gin*)
- 4cl Campari*
- 4cl roter Wermut (z.B. Antica Formula*)
- Orangenzeste
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Danke an Schwarze und Schlichte Markenvertrieb GmbH & Co. KG für den kostenfrei zur Verfügung gestellten Gin. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung genommen. Es handelt sich um eine freiwillige Empfehlung von mir.
- Traditionsreicher Dry Gin – Friedrichs Gin wird in der Destillerie Steinhagen dreifach destilliert. Über 250 Jahre Erfahrung im Wacholderanbau sorgen für harmonischen Geschmack und handwerkliche Qualität.
- Campari ist der weltbekannte Aperitif-Klassiker aus Italien in unverwechselbar roter Farbe
- Antica Formula, getreu dem Originalrezept, das 1786 von Antonio Benedetto Carpano in Turin kreiert wurde, ist das Juwel der Carpano-Familie und der ursprüngliche italienische Wermut, der eine ganze Kategorie ins Leben rief. Wiederentdeckt und neu belebt von seinem Enkel Giuseppe Bernardino Carpano, steht Antica Formula seit über zwei Jahrhunderten für Exzellenz und Tradition.
- MIXEN WIE DIE PROFIS: Mit diesem Rührglas zaubern Sie Drinks wie in den besten Bars der Welt! Dank des großzügigen Volumens lassen sich mehrere Drinks zeitgleich zubereiten. Ideal für Cocktails wie Manhattan, Martini, Old Fashioned oder Negroni.
- STILVOLLE DRINKS: Diese Tumbler bringen einen Hauch von Luxus in Ihr Zuhause und eignen sich perfekt für Cocktails, Spirituosen, Säfte oder Wasser – ideal für Alltag und besondere Anlässe.
Letzte Aktualisierung am 17.10.2026 / Affiliate Links / Bilder über die Amazon Creators API / Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
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